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IGS Mühlenberg im DaZNet

Mehr als 50 Gäste, darunter Vertreter der teilnehmenden Schulen und Partner aus den Kommunen, verfolgten den Auftakt des Projektes „DaZNet Hannover III" in der Aula der Goetheschule am Herrenhäuser Markt. Das Ziel des Projektes, ein höherer Bildungserfolg vor allem für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache, wird von den Schulen besonders in den Blick genommen und durch das DaZNet-Projekt unterstützt.

Auch beim Start des dritten DaZNet  (= Netzwerk für Deutsch als Zweit- und Bildungssprache, Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz) in Hannover begeisterten sich viele Schulen aus Hannover und dem Umland für das Projekt und es gab eine rege Nachfrage. Das Projekt qualifiziert Lehrkräfte für die sog. durchgängige Sprachbildung. Die Bedürfnisse von Kindern, die mit mehreren Sprachen aufwachsen, stehen im Mittelpunkt und die Lehrkräfte widmen sich der Frage, wie Schule und Unterricht verändert werden können. Was kann Schule tun, um den Bildungserfolg dieser Kinder zu erhöhen.

Projektleiterin und Initiatorin Claudia Schanz vom Kultusministerium betonte mit ihrem Einführungsreferat „Teilhabe und Bildungserfolg in einem starken Bildungsnetzwerk". Derzeit stammen etwa ein Drittel der in Hannover geborenen Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund. Schanz begrüßte, dass sich die anwesenden Schulen dieser Veränderung besonders annehmen wollen. Jede teilnehmende Schule entsendet ein oder zwei Lehrkräfte zu regelmäßigen Fortbildungen und Workshops, die im Rahmen des DaZNet vom DaZNet Team Hannover III angeboten werden. Den Gedanken des bildungssprachlichen Netzwerks stellte auch die DaZNet-Koordinatorin Hannelore Müller vom NLQ (Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung) in ihrem Vortrag in den Mittelpunkt.

Die Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen präsentierten sich in ihrer neuen Rolle als Sprachlernkoordinatoren und formulierten ihre Wünsche und Ziele. Für die IGS Mühlenberg betonten Bianca Beck und Claudia Bax vom QLS-Team die Bedeutung  von kompetenter Sprachförderung sowie multiprofessioneller Zusammenarbeit und Vernetzung im Schulalltag.

Im Verlauf des Projektes sollen Anregungen geschaffen werden, mehrsprachige und interkulturelle Aspekte in Unterricht und Schulleben zu integrieren und Sprachsensibilität über das Fach Deutsch hinaus zu initiieren. Claudia Bax wird die IGS Mühlenberg als Sprachlernkoordinatorin in diesem Projekt vertreten.

Alle Schulformen sind in dieser dritten Phase vertreten. Es sind aus Hannover die Grundschule Fuhsestraße, das Gymnasium Goetheschule, die Anna-Siemsen-Schule (BBS7), Die IGS Kronsberg und die IGS Mühlenberg. Aus Seelze nehmen die Gebrüder-Grimm-Schule und die Regenbogenschule teil, aus Garbsen sind es die Grundschulen Osterberg, Saturnring und die Hauptschule Nikolaus Kopernikus.  Aus Wunstorf kommt die Förderschule Fröbelschule hinzu und aus Nienburg die Grundschule und Förderschule Alpheideschule. Da so verschiedene Schulformen eingebunden sind, können die unterschiedlichen Erfahrungen fruchtbar gemacht werden, zum Beispiel um den Übergang von einer Schulform zur nächsten besser zu gestalten. Das Projekt wird die Schulen in den nächsten zwei Jahren begleiten und danach in eine Verstetigung übergehen.

 

 
 
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