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Tablet-Klassen an der IGS Mühlenberg

Im Schuljahr 2015/16 startete die Leonore-Goldschmidt-Schule einen Projektversuch: Es wurden zwei Tablet-Klassen gebildet. In Tablet-Klassen lernen die Kinder ab dem 6. Schuljahr in möglichst vielen Unterrichten mit einem Tablet.

Mittlerweile sind die iPads angeschafft und wir arbeiten damit. Bereits im darauffolgenden Schuljahr konnten Eltern ihre Kinder erneut für eine Tablet-Klasse (iPad-Klasse) anmelden. Die jetzige 5. Klasse erhält ihre iPads kurz vor den Sommerferien. Auch für den im Sommer 2017 einzuschulenden Jahrgang werden wir mindestens eine iPad-Klasse anbieten.

Die Anschaffung der Geräte erfolgt jeweils am Ende des 5. Schuljahres.

Um die Rahmenbedingungen darzustellen, haben wir im Folgenden ein paar Antworten auf häufig gestellte Fragen für Sie zusammengestellt:

  1. Warum eine verbindliche Anmeldung?
  2. Welches Gerät soll angeschafft werden?
  3. Wie lange wird das I-Pad benutzt?
  4. Welche Kosten entstehen?
  5. Gibt es finanzielle Unterstützung?
  6. Kann ich auch ein bereits in der Familie vorhandenes I-Pad nutzen? Gibt es Systemvoraussetzungen?
  7. Wird der Unterricht nur noch iPad basiert sein?

Warum eine verbindliche Anmeldung? zurück nach oben

Das von uns gewählte Konzept sieht vor, dass alle Kinder in der iPad-Klasse ab dem 6. Schuljahr mit einem eigenen Gerät arbeiten. Dieses muss von den Eltern angeschafft und finanziert werden. Das iPad muss bestimmte technische Vorgaben erfüllen. Nur wenn alle Eltern der Klasse diesem Konzept zustimmen, kann auf die vorgesehene Weise mit dem Tablet gelernt werden. Es ist daher notwendig, dass Eltern sich von vornherein verpflichten, dass ihr Kind an der iPad-Klasse teilnimmt, damit nicht im 6. Schuljahr die Klassen neu zusammengesetzt werden müssen.

Welches Gerät soll angeschafft werden?zurück nach oben

Die Projektgruppe hat sich nach intensiver Recherche und viel Erfahrungsaustausch mit bereits bestehenden Tablet-Klassen in der Region und bundesweit dafür entschlossen, mit iPads zu arbeiten. Ein Hauptgrund dafür ist, dass es für das iPad bereits vielfältige und erprobte (!) Apps und Anwendungen gibt, die unterrichtlich sinnvoll eingesetzt werden können. Es gibt für viele Anwendungsbereiche bereits didaktische Konzepte. Außerdem bietet die in sich geschlossene Betriebssystem-Umgebung viele einfache Absicherungsmöglichkeiten und eine einfache, intuitive Bedienung, sodass mehr Lernzeit mit den Lerninhalten verbracht werden kann und nicht mit der Bedienung, Wartung und Absicherung des Geräts vergeudet wird.  

Wie lange wird das I-Pad benutzt?zurück nach oben

Die iPad-Klasse schafft das iPad zum Ende des 5.Schuljahrs an. Es wird für die gesamte Dauer der Sekundarstufe I, also bis mind. Ende 9. Klasse und höchstens Ende 10. Klasse genutzt.

Welche Kosten entstehen?zurück nach oben

Es entstehen für die Dauer von 4 Jahren Kosten von maximal 20,- €/Monat für das Gerät, Versicherung, Service und anzuschaffende Apps. Der aktuelle Preis liegt deutlich darunter. Die Preise variieren je nach dem, welche Geräte gerade aktuell und im Handel verfügbar sind. Da wir eng mit unseren Partnern zusammenarbeiten, erhalten wir die meisten kostenpflichtigen Apps für den halben Preis.
Die Schule arbeitet mit einem externen Partner zusammen, der den Eltern und der Schule für die iPads ein Finanzierungs-, Versicherungs- und Servicepaket zusammenstellt. Die iPad-Klasse stellt folgende Anforderungen daran:

  • - Das Gerät ist über die gesamte Laufzeit mit einem kurzfristigen Austauschservice gegen Diebstahl und Schäden versichert.

  • - Es gibt über die Laufzeit einen telefonischen Geräte-Support.

Gibt es finanzielle Unterstützung?zurück nach oben

Im Moment gibt es keine Unterstützung vonseiten der Schule.  

Kann ich auch ein bereits in der Familie vorhandenes I-Pad nutzen? zurück nach oben

Nein! Die iPad müssen über die Schule registriert werden und sind in allererster Linie Arbeitsgeräte für die Schule. Das iPad darf keinen SIM-Karten-Slot enthalten, um die Ablenkungs- und Missbrauchsmöglichkeiten einzuschränken. Die Internet-Freigabe innerhalb der Schule wird explizit von den Lehrkräften freigegeben und zwar ausschließlich für Unterrichtszwecke. Die Lehrkraft hat während des Unterrichts (und nur in der Schule) Zugriff auf die schulisch registrierten Geräte. Wir haben einen eigenen Server, der nur die iPads verwaltet. Außerdem muss sichergestellt werden, dass das iPad ohne lange Ausfallzeiten für den Unterricht zur Verfügung steht, daher ist eine Versicherung mit 24h-Austauschservice verpflichtend.

Wird der Unterricht nur noch iPad basiert sein?zurück nach oben

Nein! Das iPad ist ein zusätzliches Arbeitsgerät und ersetzt weder Arbeitshefte noch Mappen oder den Schreibblock. Die Fähigkeiten, mit der Hand zu schreiben oder eine Mappe gewissenhaft zu führen, wollen wir auch weiterhin fördern und fordern. Dennoch werden mit dem iPad neue Lernwege beschritten und an der ein oder anderen Stelle wird das iPad anstelle eines analogen Mediums eingesetzt werden. Uns ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler vor allem den Nutzen dieser Geräte abseits von Spielen und Unterhaltung kennen lernen und den Umgang mit Apps üben, die im späteren Ausbildungsweg und auch Beruf von Bedeutung sein könnten. Natürlich gibt es klare Regeln für die Nutzung der Geräte, die wir sowohl mit den Eltern als auch den Kindern in der iPad Klasse besprechen.

 

 

 
 
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