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Kranzniederlegung in Bergen-Belsen

Bei einem Ausflug im Jahrgangsverbund haben wir, die 10. Klassen der Leonore-Goldschmidt-Schule, die Möglichkeit bekommen, einen Einblick in die Geschichte des ehemaligen KZ Bergen-Belsen zu bekommen. Nach unserer Ankunft wurden wir in die Geschichte des Lagers eingewiesen.

Dort erfuhren wir von verschiedenen Funktionen, die diese Einrichtung im Laufe der Jahre erfüllen musste. Mit diesem Hintergrundwissen wurden wir daraufhin über Teile des Geländes z. B. zu eingerissenen Baracken und ehemaligen Latrinen geführt. Nebenbei versorgte uns unsere Begleitperson immer mit wichtigen Anmerkungen über den brutalen Alltag der Gefangenen.
Wir wurden hautnah mit den Grausamkeiten des NS–Regimes konfrontiert und das ging vielen wirklich nah. Im Unterricht hätten diese Informationen wohl nicht so eine große Wirkung erzielt wie direkt in einem KZ, wo man direkt am Ort des Geschehens ist. Und das spiegelt sich auch in der später vollzogenen Kranzniederlegung wieder. Es war ein eindrucksvolles Bild. Niemand sagte ein Wort, jeder verarbeitete noch das gerade Erfahrene. Einige ausgewählte Schüler/innen trugen Gedichte und kurze Auszüge aus dem Leben früherer KZ-Häftlingen vor, wonach der Kranz, der durch das Einsammeln von 50 Cent von jedem Schüler finanziert wurde, von zwei weiteren Schülern zum Denkmal getragen wurde. Dort legten sie ihn in feierlicher Stille zum Gedenken an die Opfer des Lagers ab. Die Zeremonie endete mit einer Schweigeminute. Danach machten wir uns auf den Rückweg aus dem Lager. Die Eindrücke, die wir an diesem Tag gesammelt haben, sind unmöglich im Unterricht zu erlangen.

Für den 10. Jahrgang: Steven Bangern und Pascal Reineke (10b)

Rollstuhlbasketball – ein Workshop mit Hannover United e.V.

Am 12. September gab es eine besondere Sportstunde für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11f. Profibasketballer, aus dem hannoverschen Professional Wheelchair Basketball Team, den Hannover United,  hatten einen ganzen Schwung Sportrollstühle mitgebracht und zeigten unseren Schülerinnen und Schülern wie Basketball auf Rollen gespielt wird. Die SchülerInnen erhielten eine Trainingseinführung in das Handling mit dem Sport-Rollstuhl; geübt wurde das Vorwärts- und Rückwärtsrollen, das Drehen auf der Stelle, das Rammen machte besonderen Spaß.

Dann hieß es, ran an den Ball und das Gelernte wurde sogleich in einem kleinen Spiel umgesetzt. Unter großem Beifall und Anfeuern der auf der Bank sitzenden SchülerInnen, die auf ihren Einsatz wartende 2. Mannschaft, war große Stimmung in der Halle zu spüren. Am Ende dieser Sport-Doppelstunde waren sich alle einig: so eine Sportstunde hätten wir gerne öfter! Den zu erwartenden Muskelkater in Armen und Händen nahmen sie gerne in Kauf, so viel Spaß hatte es den SchülerInnen gemacht und hatten noch interessante Sportler kennengelernt, die die Schülerinnen und Schüler zu einem ihrer Spiele im Oktober in der IGS Stöcken einluden.
Rollstuhlbasketball hat eine lange Tradition und seine Geschichte beginnt schon kurz nach dem  Ende des Zweiten Weltkrieges in den Vereinigten Staaten und Großbritannien als medizinische Rehabilitation junger Kriegsversehrter mit Querschnittslähmung, die einen Mannschaftssport suchten, der neben dem Spaß auch das Gefühl vermitteln sollte, noch leistungsfähig zu sein. Bereits Ende der 40er Jahre gab es die ersten amerikanischen professionellen Vereine, die vor zahlendem Publikum spielten. Seitdem hat sich der Rollstuhlbasketball international rasant entwickelt, seit den 1990er Jahren spielen Männer und Frauen in gemischten Mannschaften auf europäischer Wettkampfebene, ebenso spielen Behinderte und Nichtbehinderte seit 1993/94 gleichberechtigt in einer Mannschaft zusammen: Rollstuhlbasketball ist nicht nur integrativ, sondern auch inklusiv!

Für den Fachbereich Sport/M. Fricke u. M. Janz

DELF-Diplom 2016

In diesem Schuljahr haben 17 Schülerinnen und Schüler die Prüfungen für das französische Sprachzertifikat DELF erfolgreich bestanden. Die Prüfungen, die von Mitarbeitern des Institut Francais und des Landesverbandes der niedersächsischen Volkshochschulen durchgeführt wurden, umfassen einen schriftlichen und einen mündlichen Teil. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich für unterschiedliche Niveaustufen angemeldet und wurden in zusätzlichen Unterrichtsstunden auf die Prüfungen vorbereitet. Dabei ist es besonders erfreulich, dass einige von ihnen nun bereits das dritte Diplom in Händen halten.



Herzlichen Glückwunsch an Mara-Fiona Lubek, Ninell Wrasowskij, Robin Wagner, Mohamad Mirza, Kathleen Beckmann, Kim-Sarah Bendryn, Mariam Aydemir, Isabel Mladenovic, Amie Manga, Elyes Farjallah, Mira Sommer, Carla Wagner, Tom Aust, Rebekka Theis, Corvin Bank, Sophia Marquardt und Maurice Laebe.

Ulrike Scholz

Verleihung der Zertifikate „Kompetenznachweis Kultur“

Alle halbe Jahre wieder finden sich Schülerinnen und Schüler der IGS Mühlenberg zur Verleihung der Zertifikate Kompetenznachweis Kultur im Mosaiksaal des neuen Rathauses ein. Am Dienstag, dem 13.09.2016, wurden sie dort das erste Mal offiziell als Schülerinnen und Schüler der Leonore-Goldschmidt-Schule begrüßt. In feierlichem Rahmen wurden zehn Schülerinnen und Schülern des 10. Jahrgangs die Zertifikate verliehen.

Die sechs Mädchen und vier Jungen hatten im zweiten Halbjahr der 9. Klasse als Lesementorinnen und Lesementoren mit Schülerinnen und Schülern der Grundschule Mühlenberg gearbeitet. Ihre Aufgabe bestand darin, die Lesefähigkeit der „Mentees“ zu verbessern und die Lust am Lesen zu fördern. Spiel und Spaß, Kochen und Basteln gehörten genauso dazu, wie Lesen und Vorlesen. Mit hoher Sozialkompetenz und Ausdauer planten sie immer in Zweierteams die Lernsituationen und Aktivitäten. Stolz nahmen sie am Dienstag die wohl verdienten Zertifikate, die von Kultur- und Personaldezernent Harald Härke übergeben wurden, sowie Theatergutscheine entgegen.

Für den 10. Jahrgang: Monika Wendorf

Neue Mensa läuft gut an

Am 15.08.2016 wurde die neue, lang herbeigesehnte Mensa mit einem kleinen Rahmenprogramm eröffnet und in Betrieb genommen. Die Zeiten der Containermensa sind nun endlich Geschichte.

Durch die großen, durchgehenden Fensterfronten ist der Raum licht- und sonnendurchflutet und lädt zum Verweilen ein. Wer bei schönem Wetter draußen Essen möchte, hat die Möglichkeit sich dort an die Tische zu setzen. Die Mensa bietet Platz für 250 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte. Für die 5. Klassen wird das Mittagessen nun ein gemeinschaftliches Erlebnis, denn sie gehen an den langen Schultagen gemeinsam im Klassenverband essen.
Neben dem schönen Ambiente des Speiseraums verfügt die neue Mensa-Küche über eine moderne Küchentechnik, die das Cook & Chill Verfahren ermöglicht.
Seit der Eröffnung wird die Mensa gut besucht, täglich werden im Schnitt 120 Essen abgenommen, Tendenz steigend. Aktuell wird noch über Raumtrenner nachgedacht, um den großen Raum etwas gemütlicher und ruhiger zu gestalten. Den Schülern schmeckten die Nudeln, Lasagne, Pfannkuchen und Seelachs bislang gut. Sie gehen gerne in die Mensa.

<em>S. Kaps / C. Spieß-Klingner</em>

 
 
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